StartseiteAktuellesUnsere SchuleOffene GanztagsschuleSchulische SchwerpunkteBildergalerieDownloadbereichKontakt-Anfahrt

Unsere Schule:

Unsere Schule

Pädagogisches Konzept

Vorwort des Schulträgers

Schulleitung

Sekretariat

LehrerInnen

Schulsozialarbeit/Schulassistenz

Schulelternbeirat

Schülervertretung

Förderverein

Schulhausmeister

Sporthalle

Ausblick in die nahe Zukunft

Schulrecht

Unsere Schule:

Einzugsgebiet

Bestehende Buszubringer und Schulbusse

Stundenkonzept

Fördern und Fordern

Schulleben

Vertretungskonzept

Pausenkonzept - bewegte Pause

Allgemein:

Startseite

Impressum

Kontakt

Die Entwicklung des regionalen Schulzentrums

Nach Auflösung umliegender kleiner Dorfschulen wurde 1967 die Dörfergemeinschaftsschule Selent gegründet und 1972 nach mehreren Bauabschnitten offiziell als „Grund- und
Hauptschule Selent“ eingeweiht.

Zu diesem Zeitpunkt besuchten 410 Schülerinnen und Schüler aus den fünf Gemeinden Fargau-Pratjau, Martensrade, Selent, Lammershagen und Mucheln die Schule. Diese Gemeinden stellen auch heute noch die Vertreter des Schulauschusses des Schulträgers, dem Amt Selent-Schlesen.

In der Anfangszeit bestand im gleichen Gebäude eine selbstständige Förderschule. Nachdem diese mittlerweile aufgelöst ist, werden eine Reihe von Integrations- und Lernfördermaßnahmen durch eine Förderschullehrkraft der Otto-Mensing-Förderschule Lütjenburg vor Ort fortgeführt.

Über den Zeitraum des Bestehens schwankte die Schülerzahl in einem breiten Rahmen. Das Minimum wurde im Jahr 1991 mit 195 Schülerinnen und Schülern erreicht, während zur Zeit wieder ca. 250 Lernende vor Ort unterrichtet werden. Über die Jahre lag der Mittelwert bei etwa 250 Schülerinnen und Schülern.

Weitgehende Umstrukturierungen erfuhr die Schule dann ab 2005 parallel durch einen Ausbau der Betreuungsangebote und die Folgen des Umbaus der Schullandschaft des Landes Schleswig-Holstein.

Nach den Umbauarbeiten im Jahr 2007

Nach den positiven Erfahrungen mit der Betreuten Grundschule, die kooperativ mit dem örtlichen Kindergarten geführt wurde, entstand 2005 nach einer Elternbefragung die Offene Ganztagsschule. Im Anschluss an den Unterricht wurden vorerst mehrere Kurse angeboten. Der Ausbau dieser Einrichtung erfolgte zügig unter dem Konzeptnamen „Albatros- Allumfassendes Betreuungsangebot im Treck der Offenen Ganztagsschule“ zu einem festen Standbein des Schulbetriebes, der für Schüler eine tägliche Frühbetreuung vor Unterrichtsbeginn, ein abwechslungsreiches Mittagessen für alle Schüler und Mitarbeiter aus eigener Frischküche, eine Hausaufgabenbetreuung und ein wechselndes Kursangebot nach dem Unterricht wochentäglich bis 15:45 Uhr bereitstellt. Hierbei war es entscheidend, diesen Bereich als sogenannte Offene Ganztagsschule zu gestalten, deren Angebote in unterschiedlichen Staffelungen und nach Wochentagen flexibel auf freiwilliger Basis zur Verfügung stehen.

Parallel erfolgte mit der Genehmigung zur Errichtung eines Realschulzweiges die Ausweitung der zu erreichenden Schulabschlüsse. Auf Grund der vor Ort gegebenen Strukturen entwickelte sich das Konzept des „Lernens unter einem Dach“, das ab 2007 nach dem Zwischenschritt einer sogenannten „verbundenen Orientierungsstufe“ das individualisierte Lernen nach persönlichen Stärken und Schwächen der Schüler in einem der ersten Regionalschulkonzepte des Landes aufgriff.

Um die durch den zusätzlichen Schulzweig steigende Anzahl der Schüler geeignet unterbringen zu können, wurden über mehrere Jahre umfangreichste Baumaßnahmen zu einem modernen Schulgebäude durchgeführt, die nun bei einer zentral gelegenen Verwaltung, modernen Fachräumen, Mensa und Schulküche und einer Aula als zentraler Veranstaltungs- und Bewegungsraum der Schule, einen auf die doppelte Raumzahl erweiterten Grundschultrakt im westlich gelegenen Teil des Gebäudes bietet. Der östlich gelegene Sekundarstufenflügel wurde um sechs Klassenräume und einen Vielzweck-Physik/Chemieraum erweitert.

Blick in den neu entstandenen Vielzweck-Fachraum Physik/Chemie.

Der Schulhofbereich wurde in der Folge der Anbauten mit den Sportanlagen im südlichen Schulteil zusammengelegt und damit deutlich vergrößert. Er bietet in enger Zusammenarbeit mit dem Förderverein vielfältige Aktivitätszonen für Grundschüler. Ein Teil des bisherigen Schulhofes hat sich als begrünter Innenhof mit Sitzgelegenheiten zur Pausennutzung für ältere Schüler und als Klassenraum im Freien erhalten.

In dieser Zeit wurde die Sekundarstufe zum Teil dreizügig geführt, ein Spitzenstand an diesem Schulstandort, was zur Notwendigkeit weiterer temporär vorgehaltener Klassenräume führte. Seit 2010 sind die Schülerzahlen parallel zur demographischen Entwicklung rückläufig, so dass die Klassenstufen der Gemeinschaftsschule wie auch die des Grundschulzweiges ein- bzw. zweizügig geführt werden.

Nach dem Beschluss der Landesregierung aus dem Jahre 2013 bestehende Regionalschulklassen auslaufen und die Gemeinschaftsschule neben dem Gymnasium zur einzigen Sekundarschulform bestehen zu lassen, hat sich die Grund- und Regionalschule Selent mit der Albert-Schweitzer- Gemeinschaftsschule in Schwentinental zur Albert-Schweitzer- Schule- hier mit dem Zusatz „Grund- und Gemeinschaftsschule am Standort Selent“- zusammengeschlossen, ohne dass von den bewährten Arbeitsprinzipien abgewichen werden musste. Die letzten Regionalschulklassen der jetzigen Jahrgänge 9 und 10 laufen nach diesem bzw. im Schuljahr 2018/2019 aus.

Da die Schülerzahlen nicht zur Bildung einer eigenen Oberstufe ausreichen, betreibt die Albert-Schweitzer-Schule seit 2015 eine Kooperation mit dem Berufsbildungszentrum Preetz/Plön, die dann eine gemeinsame Oberstufe zur Verfügung stellt, an der Absolventen des mittleren Bildungsabschlusses ihre Schullaufbahn gleich einer normalen Versetzung in die gymnasiale Oberstufe fortführen können.